Mut vs. Angst

Wenn Scheitern eine Option wird

Mut und Angst sind zwei Seiten derselben Medaille, und oft stehen sie sich direkt gegenüber. Doch was, wenn Scheitern nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas Neuem ist? In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Arten von Mut, wie du deine Zuversicht stärken kannst und welche Rolle unser Umfeld dabei spielt. Lass uns gemeinsam herausfinden, was Mut wirklich bedeutet und wie wir ihn in unserem Leben kultivieren können. 

Die verschiedenen Arten von Mut

Mut zeigt sich in vielen Facetten. Es gibt den physikalischen Mut, der uns dazu bringt, extreme sportliche Herausforderungen anzunehmen, und den emotionalen Mut, welcher uns hilft, uns unseren Ängsten zu stellen. Auch der soziale Mut, der uns ermutigt in neuen sozialen Situationen aktiv zu werden, ist nicht zu vernachlässigen. Jeder dieser Mut typen trägt dazu bei, dass wir über uns hinauswachsen.

Zuversicht stärken 

Um mutig zu sein ist eine starke Zuversicht unerlässlich. Diese kannst du auf verschiedene Weise fördern: 

  1. Selbstreflexion: Nimm dir regelmäßig Zeit, um über deine Erfolge und Misserfolge nachzudenken. Was hast du aus deinen Erfahrungen gelernt? 
  1. Positive Affirmationen: Wiederhole Sätze, die dich bestärken. Glaub an deine Fähigkeiten. Aber Vorsicht! Du musst dir selbst schon glauben, was du dir da erzählst, also übertreibe nicht. 
  1. Ziele setzten: Setze dir kleine, erreichbare Ziele. Jeder Erfolg, egal wie klein, stärkt dein Selbstvertrauen. Zum diesem Thema gibt es bereits einen Interessanten Artikel mit dem Titel: „Ziele setzen“, falls du da mehr erfahren magst. 

Erfahrungen machen Mut

Es ist interessant zu beobachten, dass wir durch Erfahrungen mutig werden und nicht umgekehrt. Jeder Rückschlag, den wir erleben kann, uns wertvolle Lektionen lehren und unseren Mut steigern. Wenn du dich traust, aus deiner Komfortzone auszubrechen, wirst du schnell feststellen, dass das Scheitern oft nur ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg ist. Also entweder es wir richtig gut oder eine Erfahrung 😉

Mehr „Ja“ sagen 

Um mutiger zu werden, ist es wichtig, oft“ ja“ zu sagen. Das bedeutet Chancen zu ergreifen und neue Erfahrungen auszuprobieren. Und manchmal da müssen wir eben auch Dinge machen, auf die wir im ersten Moment vielleicht keine Lust haben, da uns das Vertraute immer lieber ist. Doch wenn wir immer in dieser Zone bleiben können wir nichts neues kennen und vielleicht sogar lieben lernen. Oder einfach die Meinungen und Perspektiven anderer kennenlernen, umso unseren Horizont zu erweitern und zu wachsen, also Mut zum ja! 

Hier sind einige Tipps, wie du das in deinem Leben umsetzen kannst: 

  • Nimm Herausforderungen auch mal an: Egal, ob es sich um einen neuen Job oder eine Reise handelt, nutze jede Gelegenheit, um zu wachsen. 
  • Sprich deine Ängste offen aus: Teile deine Sorgen mit anderen. Oft hilft es, die eigenen Ängste laut auszusprechen, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen das du dabei gar nicht so selten erfährst das andere dieselben Ängste teilen oder sogar noch mehr. Helft euch gegenseitig, euch euren Herausforderungen zu stellen, denn gemeinsam sind wir stark! 
  • Umgebe dich mit Mutigen: Suche den Kontakt zu Menschen, die ebenfalls mutig sind.

Ein mutiges Umfeld schaffen 

Ein unterstützendes Umfeld kann Wunder wirken. Wenn du Menschen um dich hast, die dich ermutigen und inspirieren, wird es dir leichter fallen ebenfalls mutig zu sein. Genetische Faktoren spielen auch eine Rolle: Studien zeigen, dass unser Erbgut Einfluss auf unsere Neigung zu Angst oder Mut hat. Doch letztlich haben wir die Kontrolle über unser Verhalten und unsere Entscheidungen. Du kannst aktiv an deinem Mut arbeiten! Mach es trotz und mit deiner Angst. Nimm sie bei der Hand und sie wird kleiner und leiser.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse

Neueste Studien belegen, dass Mut erlernt werden kann. Das Gehirn ist plastisch, was bedeutet, dass wir durch neue Erfahrungen und Herausforderungen unsere Denkweisen verändern können. Auch das „Growth Mindset“, das von Psychologin Carol Dweck geprägt wurde, spielt eine entscheidende Rolle. Es besagt, dass wir unsere Fähigkeiten durch Anstrengung und Lernen entwickeln können und das bis ins hohe Alter. Also kein so bin ich eben, nein so wählst du zu sein.  

Buchtipp 

Ein empfehlenswertes Buch zu diesem Thema ist „Verletzlichkeit macht stark“ von Brene Brown. Sie beleuchtet auf hervorragender Weise, wie Verletzlichkeit und Mut miteinander verbunden sind und gibt praktische Tipps, wie du mutiger leben kannst. 

„Der größte Mut ist, das Leben zu leben, das du wirklich leben möchtest.“- Unbekannt 

Mein persönlicher Schlussgedanke 

Mut ist kein angeborenes Talent, genauso wenig wie Glück, sondern eine Fertigkeit, die wir alle mit Übung entwickeln können. Als ob wir ein Instrument lernen wollen. Du hast die Macht, deine Ängste zu überwinden und das Leben zu führen, das du dir wünscht. Lass das Scheitern eine Option sein, und gehe mutig deinen Weg. Denn am Ende sind es die mutigen Entscheidungen, die unser Leben bereichern. 

Mach den ersten Schritt- du hast es in der Hand! 

Herzliche Grüße 

Jasmin die Mitreisende 

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